Ein
vernebelter Herbsttag in St. Gallen - Motivation für eine Wanderung in die Höhe! Ursina hatte eine gute Idee - Start in Wildhaus, direkt hoch auf den Wildhauser Schafberg und blau-weiss weiter zum
Altmann Sattel. Anschliessend Abstieg über die Zwinglipasshütte nach Wildhaus. Doch oh weh - sogar Wildhaus war eingenebelt - erst als wir die Bergstation vom Gamplüt-Lift erreichten, sahen wir die
Sonne. Es war mystisch! Nebelschwaden, dazwischen bereits farbig verfärbte Bäume - der Herbst hat Einzug gehalten. Einsam stiegen wir immer höher auf den Schafberg - am Schatten war der Boden noch
frostig weiss. Auf dem Gipfel die perfekte Sicht - Tödi, Säntis, Altmann und die Churfirsten, welche aus dem Nebel ragten. Der Höhepunkt erlebten wir auf dem Moor - eine Gruppe Steinböcke sonnten
sich im goldenen Grass, vollgefressen und bereit für den Winter. Sie liessen sich durch einen Paparazzi nicht aus der Ruhe bringen und chillten weiter. Wir genossen unser Mittagessen und beobachteten
die gemütlichen Könige der Berge. Beim Altmann waren wir nicht mehr alleine unterwegs - der Aufstieg war jedoch ziemlich wild, der Fels war mit Rauhreif überzogen und ziemlich rutschig. Die
Schinderei lohnte sich dennoch - auf dem Gipfel erwarteten uns nochmals ein paar Steinböcke, die Kamera lief heiss! Bei einem Saft auf der Zwinglipasshütte genossen wir die letzten Sonnenstrahlen
bevor wir zurück in den Nebel abstiegen. Der leichte Sonnenbrand ist bei dem Wetter schon fast ein Statussymbol!:-)