Gümmelen im Tessin

Das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Ursprünglich wollten wir wieder mal eine richtige Pässetour machen, doch nur im Tessin war das Wetter einigermassen ok. Also, Velo ins Auto packen, Unterkunft in Locarno reservieren und ab durch den Gotthard. :-P

Tag 1: Locarno - Centovalli - Cannobio - Locarno

Runde: 80km, 1100Hm

Ideale Tour um wieder auf Touren zu kommen. Durchs schöne Centovalli nach Malesco, durch das Val Cannobina nach Cannobio, dem See entlang zurück nach Locarno. Schöne Tour mit wenig Verkehr, jedoch muss man oft einem Schlagloch ausweichen. :-)

Tag 2: Locarno - Vira - Alpe di Neggia - Gordola - Valle Verzasca - Sonogno - Locarno

Runde: 130km, 2100Hm (Stephan -30km da Panne :-))

Einfahren um den Lago Maggiore, anschliessend anhaltend steil zur Alpe di Neggia. Coole Abfahrt nach Indemini. Hier knallte es bei Stephan, Platte am Vorderrad, Pneu defekt. Zum Glück ist die Postautostation (Wendeplatz) nur 200m zu Fuss. Für 2x 3.10 CHF gehts mit dem Velo 50min mit dem Posti zurück nach Vira.

Unterdessen ist Ursina auf der italienischen Seite wieder runter zum Lago Maggiore gefahren und hat einen anderen Rennvelofahrer gefunden, mit welchem sie im Windschatten zurück nach Vira fuhr (so schnell ist Mann ersetzt! :-)). Der Typ wohnte in Vira und hatte eine Top ausgerüstete Garage, wo er mir gleich einen neuen, alten Pneu montierte (hatte erst 1500 Laufkilometer). Nun ging es auch für mich wieder auf dem Velo weiter. Da der Tag erst richtig angebrochen war, radelten wir noch ins Valle Verzasca, bis nach Sonogno. Super schön, und da wir erst am Nachmittag losfuhren, hatte es auch nicht zuviel Verkehr. In Sonogno genemigten wir uns endlich mal ein Gelati! Mmh!

Tag 3: Ponte Brolla - Valle Maggia - Fusio - Lago del Sambuco - Ponte Brolla

Runde: 91km, 1300 Hm

Abschluss der Rennveloferien - zuhinterst ins Valle Maggia. Vom Lago del Sambuco würde es noch weiter gehen zum Lago del Narèt (2311m), das war uns dann jedoch zu steil (900Hm auf 6km).

Der Abschluss bildete ein Bad in der Maggia, wie immer phänomenal!