San Andres und ein bisschen Bogotá, 6.3. - 11.3.15

Bereits die Fluggesellschaft mit der wir uns am Freitag nach Schulschluss nach Kolumbien aufmachten tönte vielversprechend - Viva Colombia! Die Ankunft im nächtlichen Bogotá verlief dann auch problemlos, bloss die Gegend in der unser Hotel lag, war Nachts nicht gerade sehr einladend. Vom Herr an der Rezeption ernteten wir nur entsetzte Blicke als wir meinten, wir könnten zu Fuss losziehen um ein Restaurant zu suchen. Es war spät und darum liessen wir uns das Nachtessen daraufhin ins Hotel liefern. Am nächsten Morgen trafen wir bereits beim Check-In unsere Freunde Nicole und Marc (ebenfalls Ferientechniker auf Weltreise). Zu viert düsten wir los in Richtung Karibik, genauer gesagt nach San Andres. San Andres ist eine relativ kleine Koralleninsel, die im karibischen Meer rund 770km nordwestlich der kolumbianischen Küste liegt. Wir freuten uns auf vier Tage süsses Nichtstun. Unseren Plänen wurde San Andres - mit den weissen Stränden und dem klarem, in verschiedenen Blautönen schimmerndem Meer - auch gerecht. Wir genossen das Meer, die Sonne und die schönen Strände, einzig der starke Wind machte uns ein wenig einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund des Windes und des damit zusammenhängenden Wellenganges konnten wir keine Bootsausflüge zu nahe gelegenen Robinson Crusoe Inseln unternehmen. Stattdessen mieteten wir uns einen Golfwagen (das meistbenutzte Verkehrsmittel auf der Insel) und erkundeten die Insel - sogar das Kokosnuss-Museum haben wir besucht:-) Natürlich kam auch das Essen nicht zu kurz und wir genossen die leckeren Meeresfrüchte- und Fischspeisen, die uns aufgetischt wurden. Nach vier Tagen mussten wir schweren Herzens bereits wieder Abschied nehmen von der karibischen Wärme - Bogotá erwartete uns. Bogotá ist eine der schnellsten wachsenden Metropolen in Südamerika, hier wohnen mehr Leute als in der ganzen Schweiz. In einem halben Tag klapperten wir die Hauptsehenswürdigkeiten ab. Zuerst bestaunten wir die imposanten Goldgegenstände im Museo de Oro, dann ging es in einer Schweizer Gondel hoch zum Cerro Monserrate mit gewaltiger Aussicht auf die Stadt und zum Schluss liefen wir durch das historische Viertel La Candelaria zur Plaza Bolivar, dem "Herz" Kolumbiens. Hier verabschiedeten wir uns von Nicole und Marc und machten uns anschliessend auf den "Heimweg" nach Quito. Uns hat de Kurzaufenthalt in Kolumbien super gefallen - auch dank der tollen Begleitung!! Disfrutamos mucho!!!